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Grundschullehrer lassen ihre Rettungsfähigkeit überprüfen

(vom 01.08.2017)

Alarmstufe ROT - Immer weniger Kinder können schwimmen

Die Lehrer der Grundschulen bemerken von Jahr zu Jahr die stetige Zunahme von Kindern, die nicht mehr schwimmen können. Früher wurden Sechsjährige bereits mit grundlegenden Schwimmkompetenzen eingeschult. Heute sieht die Realität allerdings leider anders aus. Gründe dafür gibt es genügend. Dazu kommen noch diverse aktuelle Badeunfälle, die oft lebensgefährlich enden können. Aufgrund dessen nimmt der Schwimmunterricht einen immer größeren Stellenwert ein. Deshalb müssen Lehrer, die Schwimmen unterrichten, auch über besondere Fähigkeiten verfügen. Dazu gehören unter anderem Inhalte des deutschen Rettungsschwimmabzeichens in Bronze, wie das Kleider-Schwimmen,  das Streckentauchen, verschiedene Sprünge oder das Schwimmen innerhalb vorgegebener Zeiten sowie grundlegende Kenntnisse in Erste Hilfe wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung, die Handhabung eines Defibrillators und theoretische Kenntnisse zum Baden und Retten. Diese Fähigkeiten sollten sowohl zur Sicherheit der Kinder als auch zur Bestätigung der Lehrer dienen und regelmäßig überprüft werden.

Die zunehmende Bedeutung einer solchen Maßnahme wurde von der Landesstelle für Schulsport erkannt und initiiert. Regelmäßig finden nun in jedem Schwimmbad in der Stadt und im Landkreis Aschaffenburg Fortbildungen zur Überprüfung der Rettungsfähigkeit der Lehrkräfte statt.

Aus diesem Grund fanden sich am Dienstag, den 30. Mai um 14.00 Uhr diejenigen Lehrer, die dort auch unterrichten, im Städtischen Hallenbad zusammen. Die Überprüfung wurde vom regionalen Team zur Überprüfung der Rettungsfähigkeit durchgeführt. Sie beinhaltet unter anderem das Transportieren von erschöpften Personen, das Abschleppen von Bewusstlosen oder auch das Tieftauchen. Alle Teilnehmer haben die Aufgaben mit Bravour gemeistert, so dass der Schwimm-unterricht weiterhin sicher durchgeführt werden kann.

 

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